Glossar

Finanzwirtschaft

Cashflow Netto-Zufluss an Geldmitteln. Differenz aus den zahlungswirksamen Einnahmen und den zahlungswirksamen Aufwendungen in einer Abrechnungsperiode. Aus Vereinfachungsgründen wird der Cashflow aus dem Jahresüberschuss nach Steuern zuzüglich nicht zahlungswirksamer Aufwendungen, insbesondere den Abschreibungen und den Veränderungen der langfristigen Rückstellungen, ermittelt. Der Cashflow steht dem Unternehmen für Investitionen, Rückführung von Verbindlichkeiten und Gewinnausschüttung zur Verfügung.

Compliance-Erklärung (‚Entsprechenserklärung’) Geschäftsjährlich von Vorstand und Aufsichtsrat börsennotierter Gesellschaften gemäß § 161 AktG abzugebende und zu veröffentlichende Erklärung, inwieweit die Unternehmensführung den Empfehlungen der „Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex“ entspricht und welche Empfehlungen nicht angewendet werden.

Deutscher Corporate Governance Kodex (DCGK) (‚Richtlinien zur Unternehmensführung’) 2002 formulierter Kodex zur Führung und Überwachung deutscher börsennotierter Gesellschaften. Der DCGK enthält national und international anerkannte Standards verantwortungsvoller Unternehmensführung, die vor allem auf Transparenz und Nachvollziehbarkeit ausgerichtet sind. Festgelegt sind darin Zuständigkeiten von Vorstand und Aufsichtsrat, Regelungen und Empfehlungen zum Schutz der Aktionärsrechte und zur Besetzung der Führungs- und Aufsichtsgremien sowie zu deren Vergütung. Auch nicht börsennotierten Unternehmen wird die Beachtung des DCGK empfohlen.

Dividende Der auf die einzelne Aktie entfallende Betrag des Bilanzgewinns einer Aktiengesellschaft. Die Dividende wird entweder in Prozent des Nennwertes oder in Währungseinheiten pro Stück (Dividende je Aktie) ausgedrückt. Über die Ausschüttung der Dividende beschließt die Haupt-(Gesellschafter)-Versammlung. In Deutschland wird die Dividende jährlich gezahlt.

EBIT (‚Earnings before interest and taxes’) Bezeichnet den Ertrag vor Zinsen und Steuern. Diese Kennzahl soll eine Aussage über das Ergebnis aus dem laufenden Geschäft machen. Dabei bleibt die unterschiedliche Kapitalausstattung von Unternehmen unbeachtet, sodass das allgemeine Zinsniveau sowie Steuersätze keine Berücksichtigung finden.

EBITDA (‚Earnings before interest, taxes depreciation and amortization’) Bezeichnet den Ertrag vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen. Die Kennzahl ist ein Maß für die operative Leistungsfähigkeit vor Investitionsaufwand.

Eigenkapitalquote Kennzahl, die das Verhältnis des bilanziellen Eigenkapitals zur Gesamtbilanzsumme darstellt.

Eigenkapitalrendite ist eine Größe, die die Profitabilität des eingesetzten Kapitals abbildet und ermittelt sich aus dem erzielten Jahresüberschuss im Verhältnis zum bilanziellen Eigenkapital.

Equity-Methode Eine Bilanzierungsmethode, bei der die Anteile zunächst mit den Anschaffungskosten angesetzt werden und in der Folge entsprechend dem Anteil des Anteilseigners am sich ändernden Reinvermögen des Beteiligungsunternehmens berichtigt werden.

Finance-Lease Im Gegensatz zum operating-lease überträgt der Leasinggeber das Investitionsrisiko auf den Leasingnehmer. Dieser wird dadurch zum wirtschaftlichen Eigentümer des Vermögensgegenstands.

Forward Swap Vereinbarung zwischen zwei Parteien, in der Zukunft liegende Zinszahlungen unterschiedlicher Zinsfixierung auf einen bestehenden Bezugsbetrag untereinander auszutauschen.

Gesamtleistungsrentabilität Zur Ermittlung dieser Kennzahl wird das EBITDA (‚Earnings before interest, taxes, depreciation and amortization’‚ Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen auf Sachanlagen sowie immaterielle Vermögenswerte) ins Verhältnis zur Gesamtleistung (Umsatz zuzüglich Bestandsveränderungen) gesetzt.

Hedge Accounting nach IAS 39 (to hedge: ‘absichern’) bezeichnet die bilanzielle Abbildung zweier oder mehrerer Verträge (auch Finanzinstrumente), die in einem Sicherungszusammenhang stehen. Von grundsätzlichen Regeln zur Bilanzierung wird dabei abgewichen.

IASB (International Accounting Standards Board) ist ein international besetztes unabhängiges Gremium von Rechnungslegungsexperten, das die International Financial Reporting Standards (IFRS) entwickelt und bei Bedarf überarbeitet.

IFRIC (International Financial Reporting Interpretations Committee) bezeichnet eine Gruppe im Rahmen der International Accounting Standards Committee Foundation (IASC). Aufgabe des IFRIC ist es, für IFRS und IAS Rechnungslegungsstandards Auslegungen zu veröffentlichen, in den Fällen, wo sich zeigt, dass der Standard unterschiedlich oder falsch interpretiert werden kann, bzw. neue Sachverhalte in den bisherigen Standards nicht ausreichend gewürdigt wurden.

IFRS (‚International Financial Reporting Standards’) oder IAS (‚International Accounting Standards’) sind Rechnungslegungsregeln, die eine weltweit vergleichbare Bilanzierung sicherstellen. Für börsennotierte Unternehmen sind sie in Deutschland und der gesamten EU ab Jahresbeginn 2005 vorgeschriebenes Regelwerk zur Bilanzierung.

Impairment-Test (Werthaltigkeitstest unter IFRS) Regelmäßig vorgeschriebener Test zur Überprüfung des Wertansatzes von langlebigen Vermögenswerten, der gegebenenfalls zu einer außerplanmäßigen Abschreibung führen kann.

Joint Venture (‚Gemeinschaftsunternehmen’) Kooperation von Gesellschaften, bei der es zur Gründung einer neuen, rechtlich selbstständigen Geschäftseinheit kommt, an der die Gründungsgesellschaften (zwei oder mehrere Gesellschaften) mit ihrem Kapital beteiligt sind. Neben dem Kapital bringen die Gründungsgesellschaften meist einen wesentlichen Ressourcenanteil an Technologie, Schutzrechten, technischem oder anderem Know-how und Betriebsanlagen ein.

Konsolidierung Der Konzernabschluss wird so aufgestellt, als ob alle Konzerngesellschaften ein rechtlich einheitliches Unternehmen bilden. Alle Aufwendungen und Erträge sowie Zwischenergebnisse aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstigen Transaktionen zwischen den Konzernunternehmen werden durch Aufrechnung (Aufwands- und Ertrags- sowie Zwischenergebniskonsolidierung) eliminiert. Beteiligungen an Konzernunternehmen werden gegen deren Eigenkapital aufgerechnet (Kapitalkonsolidierung) und alle konzerninternen Forderungen und Verbindlichkeiten eliminiert (Schuldenkonsolidierung), da solche Rechtsverhältnisse innerhalb einer juristischen Person nicht existieren. Aus der Summierung und Konsolidierung der verbleibenden Posten der Jahresabschlüsse ergeben sich die Konzernbilanz und die Konzern- Gewinn- und -Verlustrechnung.

Natural-Hedge-Ansatz (‚natürliche Absicherung’) Minimierung von Währungsrisiken z.B. durch Finanzierung von Fremdwährungsinvestitionen in derselben Währung.

Nettoverschuldung Finanzverbindlichkeiten abzüglich Liquide Mittel.

Operating Lease (Ausrüstungsleasing) Ein Leasingverhältnis wird nach IFRS als Operating-Leasingverhältnis klassifiziert, wenn es nicht im Wesentlichen alle Risiken und Chancen überträgt, die mit dem Eigentum verbunden sind.

Stückaktie Das gezeichnete Grundkapital der Nordzucker AG ist in auf den Namen lautende Stückaktien mit einem rechnerischen Wert von je 2,56 Euro eingeteilt.

Syndizierter Kredit Kreditvergabe durch mehrere Banken (Syndikat) auf Basis einer einheitlichen vertraglichen Dokumentation und zu denselben Konditionen und Bedingungen.

Umsatzrendite Eine Kennzahl, die den Jahresüberschuss ins Verhältnis zum Umsatz setzt und damit eine Aussage zur Profitabilität des Unternehmens ermöglicht.

Volatilität (‚Schwankung, Veränderung, Bewegung’) Ein Markt ist volatil, wenn er großen Preisschwankungen ausgesetzt ist. Volatilität bezeichnet das statistische Maß für Marktschwankungen.

Zucker und Bioethanol

Bioethanol Ethanol, der aus Biomasse (nachwachsenden Kohlenstoff-Trägern) hergestellt wurde. Stärke (z.B. aus Weizen oder Mais) wird dazu enzymatisch in Glukose aufgespalten, die anschließend mit Hefepilzen setzt und zu Ethanol vergoren wird. Für die Ethanolgewinnung aus Zuckerrüben gelangen Rohsaft oder Dicksaft als Zwischenprodukte der Zuckererzeugung direkt zur Fermentation. Bioethanol ist gegenüber fossilen Energieträgern CO2-neutral und bietet langfristig wirtschaftliche Vorteile. In Deutschland gilt seit 2007 das Biokraftstoffquotengesetz, das Beimischungsquoten von Bioethanol zu Ottokraftstoffen festlegt.

CO2 (Kohlenstoffdioxid,‚Treibhausgas’) Chemische Verbindung aus Kohlenstoff und Sauerstoff, die neben Kohlenstoffmonoxid zur Gruppe der Kohlenstoffoxide gehört. Das farb- und geruchlose Gas ist natürlicher Bestandteil der Luft. Es entsteht bei der Verbrennung von kohlenstoffhaltigen Substanzen und bei der Zellatmung. Pflanzen und manche Bakterien wandeln CO2 in Biomasse um.

Dicksaft Ein auf rund 70 bis 75 Prozent Trockensubstanz eingedickter, gereinigter Zuckersaft. Dicksaft entsteht am Ende der Verdampfstation, bevor die eigentliche Kristallisation des Zuckers in den Kochapparaten im Zuckerhaus folgt.

Emission Abgabe von Substanzen an die Umwelt.

Isoglukose Vorwiegend aus Maisstärke hergestellter Zucker, der in Getränken und Obstkonserven verwendet wird. Isoglukose ist ein Marktordnungsprodukt.

Kohlenhydrate oder Saccharide, zu denen vor allem die Zucker und Stärken gehören, bilden zusammen mit den Fetten und Proteinen den quantitativ größten verwertbaren und nicht-verwertbaren (Ballaststoffe) Anteil an der menschlichen Nahrung. Kohlenhydrate sind der Hauptenergielieferant für den menschlichen Organismus.

Melasse Sirupartiges Nebenerzeugnis der Zuckergewinnung, das zur Herstellung von Hefen und Futtermitteln eingesetzt wird.

Mulchsaat Unter Mulchsaat versteht man ein pflugloses Saatverfahren, bei dem die Pflanzenreste einer Zwischenfrucht oder das Stroh der Vorfrucht vor und nach der Aussaat die Bodenoberfläche bedecken und diese dadurch vor Erosion und Verschlämmung schützt.

Pellets Nebenerzeugnis der Zuckergewinnung. Pellets bestehen aus extrahierten, getrockneten Zuckerrübenschnitzeln, die melassiert oder unmelassiert als Futtermittel angeboten werden.

Raffination (oder ‚Raffinierung’) Bezeichnet im allgemeinen Sinne ein Verfahren zur Reinigung oder Veredelung von Rohstoffen. Bei Zucker bedeutet dies das Entfärben von braunem Rohzucker (aus Zuckerrohr oder Zuckerrübe) durch die (wiederholte) Abfolge verschiedener Verfahrensschritte.

Rohrrohzucker Zucker der aus Zuckerrohr gewonnen wird. Dieser kann durch Raffination auch in Weißzucker umgearbeitet werden.

Rohsaft Aus Zuckerrüben gewonnener zuckerhaltiger Saft, der zu Zucker oder Bioethanol weiterverarbeitet werden kann.

Schlitzsaat In jüngster Zeit werden Rüben vereinzelt auch in Schlitzsaat gesät, auch Streifensaat oder strip-till genannt. Dabei handelt es sich um ein spezielles Verfahren der Einzelkornsaat, bei dem der Boden ausschließlich in der Saatreihe bis zu einer Tiefe von 25 cm gelockert wird. Dies geschieht durch Zinkenschare, die vor der Drillmaschine angeordnet sind. Die Vorteile gegenüber der herkömmlichen Mulchsaat mit Saatbettbereitung im Frühjahr sind nach ersten Erkenntnissen eine hohe Energieeffizienz und geringer Arbeitsaufwand pro Hektar, Einsparen von Bodenwasser sowie ein guter Schutz vor Bodenerosion.

Schnitzel Ausgepresste Rübenschnitzel sind ein Produkt, das bei der Zuckergewinnung anfällt. Sie werden als Futtermittel verwendet.

Weißzucker ist der übliche Verbrauchszucker und wird aus Rohzucker gewonnen.

Zuckerwirtschaft

AKP-Staaten (Afrika, Karibik und Pazifik) 77 mehrheitlich ehemalige Kolonialstaaten Frankreichs und Großbritanniens, denen die EU seit 1975 durch Präferenzabkommen (Cotonou-Abkommen) einen bevorzugten Zugang zum Binnenmarkt und den zollfreien Import von 1,3 Millionen Tonnen Rohzucker einräumt. Die EU will das Cotonou-Abkommen ab 2008 durch so genannte Wirtschaftspartnerschaftsabkommen (WPA) mit den AKP-Staaten ablösen. Bezogen auf Zucker soll darin eine Gleichstellung dieser Länder mit den am wenigsten entwickelten Ländern (LDC) erfolgen.

CEFS Das Comité Européen des Fabricants de Sucre bzw. der Verband der europäischen Zuckerindustrie vertritt alle europäischen Zuckerproduzenten und Raffinierungsgesellschaften bei den europäischen Institutionen (Ministerrat, Europäische Kommission, Europäisches Parlament, Wirtschafts- und Sozialausschuss etc.) und bei verschiedenen internationalen Organisationen (FAO, WTO etc.).

CIBE (Confederation Internationale des Betteraviers Europeens) Internationale Vereinigung Europäischer Rübenanbauer.

Dansukker das Tochterunternehmen des Nordzucker Konzerns, Nordic Sugar, bietet für Verbraucher unter der Marke Dansukker eine breite Palette süßer Zuckerprodukte aus Zuckerrübe und Zuckerrohr. Das Angebot wurde kontinuierlich entwickelt, um es den Bedürfnissen moderner Haushalte anzupassen und enthält zum Beispiel verschiedene Kristallzucker, Würfel- und Puderzucker, braune Zucker und Sirupe ebenso wie Bio- und Fairtrade-Varianten.

Doha-Runde oder Entwicklungs-Runde bezeichnet ein Paket von Aufträgen, die die Wirtschafts- und Handelsminister der WTO-Mitgliedsstaaten 2001 auf der vierten Welthandelskonferenz in Doha (Hauptstadt von Katar) bearbeiten und bis 2005 abschließen sollten. Zu den zentralen Verhandlungsthemen gehören außer der Liberalisierung des Agrarhandels, der verbesserte Marktzugang für Entwicklungsländer und Fragen zum Schutz geistigen Eigentums. Nachdem die WTO-Konferenz in Cancún 2003 keine Einigung brachte, wurden die Verhandlungen unterbrochen, im Juli 2004 wieder aufgenommen und Ende Juli 2006 durch WTO-Generaldirektor Pascal Lamy erneut ohne Ergebnis abgebrochen.

EFFAT Europäischer Verband der Landwirtschafts-, Lebensmittel- und Tourismusgewerkschaften.

Fairtrade Kern des Fairtrade-Standards ist die Zahlung eines garantierten Mindestpreises, der über dem Weltmarktpreis liegt und die Kosten der Produzenten für ihre Lebenshaltung und den Anbau deckt.

LDC (,Least developed countries’) Die am wenigsten entwickelten Länder der Erde. Dieser Begriff bezieht sich auf einen EU-Beschluss von 2001, nach dem alle Waren außer Waffen aus den 50 am wenigsten entwickelten Ländern zollfrei in die EU importiert werden dürfen. Für Zucker wurde eine Übergangsregelung bis 2009 vereinbart. Ab 1. Juli 2009 kann Zucker aus den LDC-Staaten zollfrei und ohne Mengenbegrenzung in die EU eingeführt werden.

SweetFamily ist die internationale Dachmarke des Nordzucker Konzerns. In Deutschland, Polen, der Slowakei und Ungarn werden seit November 2004 Rübenzuckerprodukte für Endverbraucher, Bäckereihandwerk und Lebensmittelindustrie unter der Marke SweetFamily vermarktet.

WTO (,World Trade Organisation’) Multinationale Verhandlungsorganisation mit Sitz in Genf, in der 150 Mitgliedstaaten über die Liberalisierung des Welthandels verhandeln.

ZMO (‚Zuckermarktordnung’) Seit 1968 (in den Geltungsbereichen EWG/EG/EU) bestehende gemeinsame Marktorganisation für Zucker, die Preise für Zucker- und Zuckerrüben, maximale Produktionsmengen für Zucker sowie Außenschutzbestimmungen regelt. Die bisher gültige Verordnung (EG) Nr. 1260/2001 wurde zum 1. Juli 2006 abgelöst von der Verordnung (EG) Nr. 318/2006, die die Agrarminister der EU-Mitgliedsstaaten am 20. Februar 2006 verabschiedet haben.

Zuckerquote Zuckerquoten wurden in der EU eingeführt, um die Zuckerproduktion zu begrenzen und Überschüsse zu vermeiden. Für die innerhalb dieser Quote produzierten Mengen besteht eine Abnahme- und Preisgarantie.

Zertifizierungen, Qualitätssicherung und Verbraucherschutz

DIN EN ISO 9001 Diese Norm gehört zur Normenreihe EN ISO 9000 ff., die die Grundsätze für Maßnahmen zum Qualitätsmanagement dokumentieren. Dabei geht die EN ISO 9001 speziell auf Anforderungen an ein Qualitätsmanagementsystem ein, bei denen eine Organisation ihre Fähigkeit darlegen muss, Produkte bereitzustellen, welche die Anforderungen der Kunden und allfällige behördliche Anforderungen erfüllen.

DIN EN ISO 14001 Diese international gültige Norm legt weltweit anerkannte Anforderungen an ein Umweltmanagementsystem fest.

DIN EN ISO 22000 Beinhaltet Vorgaben für ein weltweit gültiges Managementsystem im Bereich Lebensmittelsicherheit.

DIN EN ISO 50001 Ein zertifizierbarer ISO-Standard (International Organization for Standardization), der die Anforderungen für die Einrichtung, Umsetzung, Aufrechterhaltung und Verbesserung eines Energiemanagementsystems vorgibt.

EMAS II (,Eco Management and Audit Scheme’) Freiwilliges System der EU für das Umweltmanagement und die Förderung der Umweltschutzleistungen.

FSSC 22000 ist die erste globale Food Safety-Norm, die auf die Lebensmittelproduktion abzielt. Diese Norm wurde speziell für Unternehmen entwickelt, die tierische oder pflanzliche Produkte oder Lebensmittelzutaten herstellen oder verarbeiten.

GMP B2 (,Good Manufacturing Practice B2’) Niederländischer Standard zur Qualitätslenkung der Futtermittel für die Tierfütterung für ausländische Lieferanten.

IFS-Standard (,International Food Standard’) Der Standard dient der Lebensmittelsicherheit und dem Verbraucherschutz.

OHSAS 18001 (‚Occupational Health- and Safety Assessment Series’) ist keine Norm, kann aber als Zertifizierungsgrundlage für Managementsysteme zum Arbeitsschutz (AMS) verwendet werden. Die Struktur von OHSAS orientiert sich an der DIN EN ISO 14001. Somit eignet es sich zur Anwendung als integriertes Managementsystem.

PAS 220 (‚Publicly Available Specification 220’) Zertifizierungsstandard, der entwickelt wurde, um grundlegende Anforderungen für die Zertifizierung von Produktionsprozessen innerhalb der Lebensmittelkette zu definieren und der dazu dient, die Einhaltung von Standards zur Lebensmittelsicherheit sicherzustellen. Er ist auf die gemeinsame Anwendung mit DIN EN ISO 22000 abgestimmt. ISO 22000 und PAS 220 sind allgemein als FSSC 22000 bekannt.

Work-Life-Balance Der Begriff Work-Life-Balance steht für einen Zustand, in dem Arbeits- und Privatleben miteinander in Einklang stehen. Die Begriffsbildung Work-Life-Balance stammt aus dem Englischen: Arbeit (work), Leben (life), Gleichgewicht (balance).